Das ABQ-Team

ABQ besteht aus ungefähr 20 aktiven Schulbesucher_innen, die alle selber junge nicht-heterosexuelle oder transidente Erwachsene sind. Grösstenteils haben die Schulbesucher_innen berufliche Erfahrung in der Arbeit mit Jugendlichen. Vielmehr ist jedoch die Bereitschaft und die Fähigkeit auf Jugendliche einzugehen und offen mit dem Thema sexuelle Vielfalt und den eigenen Erfahrungen umzugehen wichtig. ABQ steht engagiert dafür ein, Vorurteile gegenüber LGBTQ (LesbianGayBisexualTransQueer) zu entkräften und die Gleichwertigkeit aller Liebens- und Lebensweisen aufzuzeigen.

Statements von aktiven Schulbesucher_innen

Matthias, 1992, Student Veterinärmedizin

"Während meiner Schulzeit wäre ich selbst sehr glücklich gewesen, wenn eine Organisation wie ABQ einen Schulbesuch bei uns gemacht hätte. Ich war damals sehr unsicher bezüglich meiner sexuellen Orientierung und war mir sicher, von Familie und Freunden verstossen zu werden, sobald ich mich oute. Dies war letztendlich zwar nicht der Fall, aber dennoch hätte ABQ mir wahrscheinlich das nötige Selbstvertrauen gebracht. Dies möchte ich weitergeben."

Rebecca, 1992, Sicherheitsdienst

"Dass ich lesbisch bin, wusste ich unterbewusst mit 17. Mir fehlte jedoch der Kontakt zu Homosexuellen umzu begreifen, was mit mir los war. Meine Motivation bei ABQ mitzuwirken ist zu zeigen, dass es auch Liebe ausserhalb dem "klassischen" Mann-Frau Bild gibt und dies vollkommen in Ordnung ist."

Elia, 1991, Online-Marketing

«Nach 14 Jahren innerlichen Kampfes konnte ich mich endlich dazu bekennen ein Transmann zu sein. Der persönlicher Kontakt kann Mauern einstürzen lassen. Das motiviert mich in Schulklassen zu gehen und Homosexualität sowie Transidentität erlebbar zu machen.»

 

Pascal, 1993, Medizinstudent

"Die Arbeit von ABQ ist unglaublich wichtig. Sie zeigt Jugendlichen und jungen Erwachsenen, dass anders sein völlig ok ist. ABQ lebt vor, dass so etwas wie Normalität nicht existiert, denn wir sind alle verschieden - und diese 

Verschiedenheit ist wunderschön."