FAQ - Frequently Asked Questions

Fragen zu den Schulbesuchen

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Ein Schulbesuch dauert in der Regel 4 Lektionen und findet entweder am Vormittag oder Nachmittag statt.

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Ein Schulbesuch à 4 Lektionen durchgeführt von 4 Schulbesucher_innen kostet in der Regel 400.- Fr. Das Buchen eines Besuches soll aber nicht an der Finanzierung scheitern. Nimm dafür einfach Kontakt mit uns auf.

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Am besten spätestens 8 Wochen im Voraus. Bei kürzeren Anmeldezeitfenstern geben wir aber unser Bestes den Besuch doch am gewünschten Datum organisieren zu können und finden gemeinsam eine Lösung.

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Fülle für jede Klasse ein separates Formular aus oder melde dich direkt unter Kontakt. Wir nehmen unverzüglich Kontakt mit dir auf um allfällige Rahmenbedingungen und die Finanzierung zu klären.

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Es ist ABQ ein Anliegen, dass Lehrpersonen möglichst wenig Aufwand haben.

Nach der Terminbestätigung übernimmt ein ABQ Mitglied die Koordination und Organisation und wird sich bei dir ca. 2 Wochen vor dem Besuch melden. Die Lehrperson muss dann lediglich noch einen kurzen Beschrieb der Klasse per Formular und den Treffpunkt mitteilen.

ABQ benötigt für den Besuch zwei Zimmer, sowie weisse A4 Blätter und Post-its für die Schüler_innen. Alles weitere Material wird mitgebracht.

Wir evaluieren im Nachhinein unsere Besuche unter anderem auch durch einen Lehrpersonen-Fragebogen, welcher den Lehrpersonen 2 Wochen nach dem Besuch zur Verfügung gestellt wird.

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ABQ bietet dir dazu ab Mitte Februar 2019 fixfertige Materialien an.

Es zeigt sich, dass der Lernzuwachs grösser und nachhaltiger ist, wenn das Thema nicht nur einmalig am Schulbesuch selber aufgegriffen wird, sondern auch vor- und nachbereitet wird. Zudem ist dies für die Klasse und die Lehrperson eine gute Möglichkeit zu merken, was der Besuch bewirkt hat.

Grundsätzlich ist die Vor- und Nachbereitung fakultativ und der Schulbesuch kann auch ohne diese Vorarbeit stattfinden. Als Lehrperson steht es dir also frei das Thema mit den Schüler_innen im Vorfeld und/oder als Nachbereitung aufzugreifen.

Über ABQ

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ABQ entstand im Jahr 1999 aus einer Gruppe junger LGB Menschen aus der Region Bern, viele davon waren selber Lehrpersonen. Sie erzählten ihre persönlichen Geschichten in Schulklassen und wollten so Verständnis schaffen und Vorurteile abbauen. Ausserdem sollten die Besuche Jugenlichen im Allgemeinen für Minderheiten sensibilisieren. Diese Grundgedanken sind bis heute Teil der Ziele des ABQ Schulprojektes geblieben.

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ABQ leitet sich von den Wörtern ABC, welches die Schüler_innen ja bereits kennen sollten, und dem Wort "queer" ab. Queer steht für alle Lebens- und Liebesweisen, welche nicht hetereosexuell sind, also zum Beispiel lesbisch, schwul, bi und viele weitere.

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ABQ ist als Verein organisiert und so beim Kanton Bern auch gemeldet. Die Statuten des Vereins können hier heruntergeladen werden. Wer mehr über die jährlichen Tätigkeiten und Schulbesuche erfahren will, kann hier zudem die Jahresberichte und die Protokolle der Generalversammlung einsehen.

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Der Verein wird für Besuche im Kanton Bern durch Beiträge der Gesundheits- und Fürsorge Direktion des Kanton Bern unterstützt.

Durch diese Beiträge, die Einnahmen durch die Schulbesuche und private Spenden finanziert ABQ unter anderem die anfallenden die Kosten für die Schulbesucher_innen, die Materialien für die Schulbesuche, Mietkosten, externe Evaluationen, Spesen, Weiterbildungen, Investitionen für die Öffentlichkeitsarbeit, Werbung und die Vernetzungsarbeit.

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ABQ evaluiert jeden Schulbesuch durch einen Rückmeldebogen, welchen die Schüler_innen ausfüllen. Zudem wird bei jeder Lehrperson zwei Wochen nach dem Besuch ein Feedback zum Schulbesuch, der Organisation und der Wirkung auf Schüler_innen, Eltern und Kollegium eingeholt.

Intern werden die Schulbesuche unmittelbar nach dem Besuch im Gespräch reflektiert und das wichtigste durch ein Formular schriftlich festgehalten. Die Schulbesuche werden an der monatlichen Sitzung nachbesprochen.

Extern wird ABQ vom Dachverband für Schweizer Psychologiestudierende unterstützt und evaluiert.

Die Methoden und Materialien werden zudem laufend nach Lehrplan 21 von ausgebildeten Sek I Lehrpersonen weiterentwickelt.

Neue Schulbesucher_innen werden Schritt für Schritt in das Durchführen von Schulbesuchen eingeführt und werden eng von Erfahrerenen Schulbesucher_innen begleitet und unterstützt.

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  • wer selber lesbisch, schwul, bi oder queer ist
  • wer selber noch jung ist
  • wer sich stabil genug fühlt über eigene Erfahrungen zu sprechen und zu diskutieren
  • wer bereit ist, die Gleichwertigkeit und die Vielfalt von sexuellen Lebensweisen und Geschlechtsidentitäten zu vertreten
  • wer bereit ist, am Vereinsleben (Sitzungen, Schulbesuche, Weiterbildungen und Mithilfe bei Pride) regelmässig teilzunehmen

 

LGB+ und Schule

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eduQueer ist eine Fachgruppe, welche sich der Vermittlung der Themen sexuelle Orientierung und Geschlechtsidentitäten in der Schule widmet.

ABQ bietet zudem die verwendeten Materialien und Methoden ab Februrar 2019 in ausführlich kommentierter und überarbeiteter Form für Lehrpersonen an. Dies soll ermöglichen, dass auch Lehrpersonen das Thema oder Teile davon als Vor- und Nachbearbeitung selber vermitteln können.